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Glossar / Begriffslexikon

 

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A

Allergie
Überreaktion des Immunsystems auf körperfremde Substanzen.

 

Alveolen
Lungenbläschen. 

 

Ambulanz, ambulant
Untersuchung und eventuelle Behandlung von Patienten ohne stationäre Aufnahme.

 

Anamnese
Vorgeschichte einer Krankheit; Krankengeschichte des Patienten.

 

Angiografie
Darstellung der Blutgefäße im Röntgenbild mittels Kontrastmittel.


Antibiotika
Bakterienhemmende oder -abtötende Wirkstoffe.

 

ARDS (Adult Respiratory Distress Syndrome)
Akutes Lungenversagen.


Arterien
Schlagadern, die meist sauerstoffreiches Blut vom Herzen wegführen zu Kopf, Armen und Beinen.

 

Asthma
Entzündung der Atemwege mit Überempfindlichkeit der Bronchien und wechselnder Atemwegsverengung.

B

Bakterien 

Einzellige Lebewesen / Mikroorganismen; einige sind harmlos, andere können schwere Erkrankungen hervorrufen.

 

Befund
Der medizinische Befund unterscheidet sich vom herkömmlichen Sprachgebrauch wie folgt:
Positiv: Das Ergebnis der Untersuchung bestätigt das gesuchte Krankheitsbild.
Negativ: Es konnte kein Anhaltspunkt für das gesuchte Krankheitsbild gefunden werden.

 

Biopsie
Entnahme winziger Gewebeproben zur mikroskopischen Untersuchung.


Blutuntersuchung
Viele Körperfunktionen und Krankheitszeichen können durch gezielte Blutuntersuchungen geprüft werden. Wenn Ihre Blutwerte von der Norm abweichen, informieren wir Sie.

 

Bodyplethysmografie
Untersuchung zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit der Lungen - siehe Lungenfunktionsprüfung.

 

Bronchialkarzinom
Lungenkrebs.

 

Bronchialobstruktion
Verengung der Atemwege.

 

Bronchien
Äste der Luftröhre, durch die Luft in der Lunge verteilt wird.

 

Bronchitis
Entzündung der Schleimhäute der Bronchien.

 

Bronchoalvoläre Lavage BAL 
Diagnostisches Verfahren, bei dem Sekret als Untersuchungsmaterial aus der Lunge entnommen wird.


Bronchoskopie
Betrachten der Luftröhre und ihrer Verzweigungen (Bronchien) mit Hilfe biegsamen Spiegelgerätes (Bronchoskop) zu diagnostischen oder therapeutischen Zwecken. Diese Untersuchung wird überwiegend in örtlicher Betäubung durchgeführt und belastet Sie kaum.

C

Chemotherapie
Medikamentöse Behandlung verschiedener Krankheiten (z.B. Krebs, Infektionskrankheiten).


Computertomografie (CT)
Ein computergesteuertes Röntgenverfahren, das sehr viele Informationen zur Diagnostik ermittelt. Der Körper wird sozusagen bildlich „in Scheiben geschnitten". Hierdurch können sonst unsichtbare Veränderungen wie Tumore sichtbar gemacht werden.

 

COPD (Chronic Obstructive Pulmunary Disease) 
Dauerhafte, fortschreitende Lungenerkrankung mit Einengung der Atemwege.

D

Diagnose
Erkennen und Bezeichnen körperlicher oder psychischer Krankheiten durch den Arzt.

 

Diagnostik
Alle auf die Erkennung einer Krankheit gerichteten Maßnahmen.

 

Dosierung, Dosis
Bestimmte Menge eines Stoffes, der ärztlich verordnet ist (Medikamente, Strahlung).

E

EEG (Elektroenzephalogramm)
Kurvenbild der Hirnströme, um die Aktivität der Gehirntätigkeit zu erkennen.


EKG (Elektrokardiogramm)
Harmlose Elektroden werden an Brust und Gliedmaßen befestigt, um ein EKG herzustellen. Die Aktionsströme Ihres Herzens werden mit Hilfe dieser Elektroden über ein Gerät aufgezeichnet. Die Art und Weise der Kurven gibt Aufschluss über die Aktivität des Herzens, ob es normal arbeitet oder beispielsweise stolpert.


Endoskop
Sammelname für verschiedenartig gestaltete Instrumente, die mit winzigen Beleuchtungskörpern, Glasfaseroptiken und Zusatzkanälen ausgerüstet sind. Bei der Endoskopie (Spiegelung) werden Körperhöhlen (z.B. Luftwege, Magen, Darm) betrachtet.

H

Hämatologie
Lehre vom Blut, von den blutbildenden Organen und ihren Erkrankungen.

 

Heimbeatmung 
Künstliche Beatmung, die zuhause vom Patienten mit dauerhaft unzureichender Atmung selbst durchgeführt wird.

 

Histologie
Lehre von den Geweben.

 

HIV
Das Human Immunodeficiency Virus ist die Ursache für AIDS.

 

Hypertonie
Hoher Blutdruck.

 

Hypotonie
Niedriger Blutdruck.

I

Indikation
Notwendigkeit zur Abklärung einer Erkrankung bzw. deren Behandlung.


Infektion
Eindringen lebender Krankheitserreger in den menschlichen Organismus mit anschließender Vermehrung, die zur Erkrankung des Menschen führt.

 

Infusion
Über die Vene werden dem Körper Flüssigkeiten, Nährstoffe und gelöste Medikamente zugeführt.

 

Injektion

Einspritzen von sterilen Medikamenten in den Körper - subcutan (i.c.): unter die Haut; intramuskulär (i.m.): ins Muskelgewebe; intravenös (i.v.): in die Vene.


Innere Medizin
Lehre von den Erkrankungen der inneren Organe. Zur inneren Medizin gehören z.B. die Kardiologie (Lehre des Herzens) und die Pneumologie (Lehre von den Erkrankungen der Lunge).


Intensivstation
Pflegebereich mit intensiver Behandlung und ständiger Überwachung akut erkrankter Patienten.

K

Karzinom
Bösartige Geschwulst, Krebs.


Kernspintomografie (Magnetresonanz-Tomografie, MRT)
Ist im Gegensatz zur Computertomografie nicht mit einer Strahlenbelastung verbunden und basiert auf der Messung elektromagnetischer Feldveränderungen. Mit Hilfe eines leistungsfähigen Computers werden die Bilder ermittelt.

 

Konsiliararzt
Beratender Facharzt, der zur Diagnose/Therapie hinzugezogen wird.

L

Laryngitis 
Kehlkopfentzündung.

 

Linearbeschleuniger
Spezielles Gerät zur Erzeugung energiereicher Strahlen, die in einen genau festgelegten Bereich des Körpers eingebracht werden.

 

Lokalanästhesie (örtliche -Betäubung) z.B. Periduralanästhesie:
Örtliche Betäubungen der aus dem Rückenmark austretenden Nervenstränge.

 

Lungenemphysem 
Dauerhafte Überblähung der kleinsten Bronchien und Lungenbläschen, verbunden mit einer Zerstörung der Lungenstruktur.

 

Lungenfunktionsprüfung
Untersuchungen zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit der Lungen mit Erfassung der Atemvolumina, Atemflüsse (Spirometrie, Ganzkörper-Plethysmographie), Gas-austauschanalyse (BGA, Diffusionstest) in Ruhe und während körperlicher Belastung (Ergospirometrie).

M

Magnetresonanz-Tomografie, MRT
Ist im Gegensatz zur Computertomografie nicht mit einer Strahlenbelastung verbunden und basiert auf der Messung elektromagnetischer Feldveränderungen. Mit Hilfe eines leistungsfähigen Computers werden die Bilder ermittelt.

 

Maligne
Bösartig.

 

Mediastinum
Der Raum zwischen den beiden Lungenflügeln.

N

Nuklearmedizin
Fachgebiet, das für die diagnostische und therapeutische Anwendung kurzlebige radioaktive Substanzen (Radioisotope) nutzt.

O

Onkologie
Lehre von den bösartigen Geschwülsten, Tumoren.

P

Parameter
Messwert.


Pathologie
Lehre von den Krankheiten.


Physikalische Therapie
Behandlung gestörter Körperfunktionen mit physikalischen Mitteln wie Wasser, Wärme, Kälte, Licht, Luft, Massage.


Physiologie
Lehre von den Lebensvorgängen.

 

Pleura
Rippenfell.

 

Pneumonie 
Lungentzündung.

 

Pneumothorax 
Luftansammlung im Brustfellraum, die zum Zusammenfallen der Lunge führt.

 

Positronen-Emissions-Tomografie (PET)
Untersuchungsmethode der Nuklearmedizin, bei der radioaktive Stoffe für kurze Zeit in spezifischen Organen angereichert werden, um sie bildlich darzustellen.


Prognose
Voraussage, wie sich eine Heilung oder Krankheit weiter entwickelt.

R

Radiologie, Röntgen
Um unnötige Röntgenuntersuchungen und damit Strahlenbelastungen zu vermeiden, fragen wir Sie nach früheren Röntgenaufnahmen. Machen Sie uns darauf aufmerksam, wenn solche Untersuchungen vorliegen. Am häufigsten werden übrigens Röntgenaufnahmen des Brustkorbs gemacht, an der sich der gesundheitliche Zustand der Lunge überprüfen lässt. Aber auch Aussagen zum Zustand von Herz, benachbarten Gefäßen, Brustwirbelsäule und der Rippen getroffen werden können.

S

Schlafapnoe
Atemstörungen während des Schlafes.

 

Schlaflabor
Einrichtung zur Messung verschiedenster Parameter, wie z.B. Atmung, Puls, Hirnströme usw., zur Diagnostik von Störungen während des Schlafes.

 

Schmerztherapie
Die Schmerztherapie ist eine spezialisierte Einrichtung zur ausschließlichen Behandlung von Schmerzen und Schmerzkrankheiten sowie palliativmedizinischer Betreuung. Besonderer Schwerpunkt ist die Behandlung von Schmerzen, die nicht durch Behandlung der Grunderkrankung gebessert werden können.

 

Sonografie
Durch einen Schallkopf werden Ultraschallwellen in den Körper gesandt, auf verschiedene Weise reflektiert und wieder aufgenommen. Sie werden auf einem Monitor dargestellt und können auch ausgedruckt werden. Wir nutzen den Ultraschall, um den gesamten Bauchraum, die Schilddrüse, die Halsgefäße, den Brustkorb und das Herz zu untersuchen.

 

Spirometer 
Gerät zur Meddung der Lungenfunktion.

 

Sputum 
Auswurf.

 

Strahlendiagnostik
Röntgenbilder werden erstellt und ausgewertet.


Symptome
Beschwerden, Krankheitszeichen.

 

Szintigrafie
Untersuchungsmethode der Nuklearmedizin, bei der radioaktive Stoffe für kurze Zeit in spezifischen Organen angereichert werden, um sie bildlich darzustellen.

T

TBC, Tuberkulose
Durch den Tuberkelbazillus hervorgerufene infektiöse Erkrankung der Lunge.

 

Therapie
Medizinische Maßnahmen zur Heilung oder Linderung einer Krankheit.

 

Thrombose
Blutpfropfenbildung aufgrund eines Blutgerinnsels in der Blutbahn.

 

Trachea
Luftröhre.


Tumor
Gut- oder bösartige Geschwulst.

U

Ulkus
Geschwür.

 

Ultraschall, Sonografie
Durch einen Schallkopf werden Ultraschallwellen in den Körper gesandt, auf verschiedene Weise reflektiert und wieder aufgenommen. Sie werden auf einem Monitor dargestellt und können auch ausgedruckt werden. Wir nutzen den Ultraschall, um den gesamten Bauchraum, die Schilddrüse, die Halsgefäße, den Brustkorb und das Herz zu untersuchen.

V

Vene

Gefäß, das zum Herzen führt.

 

Virus
Häufiger Krankheitserreger, der sich nur in lebenden Zellen vermehren kann. In vielen Fällen ist er Auslöser von Krankheiten.

 

Visite
Besuch der Ärzte/Ärztinnen und des Pflegeteams am Krankenbett, um sich mit dem Patienten über den Stand der Behandlung auszutauschen.

W

Weaning
Entwöhnung von der Langzeitbeatmung.

Z

Zyste
Flüssigkeitsgefüllter Hohlraum im Körper.

Zytostatika
Medikamente für krebskranke Patienten, die z.B. die Zellvermehrung bei bösartigen Tumoren verhindern sollen.

Letzte Änderung: 07.05.2012

Fortbildungen für Pflegepersonal - Programm 2012

LKH_FortbildungPflege_2012.pdf

In der Lungenklinik Hemer

9. Mai 2012 - Symposium - ELVR Endoskopische Lungenvolumenreduktion

ELVR_Symposium_2012-05-09.pdf

09.05. in Iserlohn

11. Mai 2012 - ICH-GCP-Refresher

GCP_2012II.pdf

11.05. in Iserlohn

13. Juni 2012 - Lungenfunktionskurs für Ärzte und Assistenzpersonal

Flyer_LuFu-Kurs_2012-06-13_V03.pdf

13.06. in Hemer

27. Juni 2012 - Highlights vom Amerikanischen Onkologen-Kongress 2012

28. September 2012 - EBUS-TBNA-Kurs

EBUS-TBNA_Kurse_2012.pdf

28.09. in Hemer